In der Notaufnahme der Kinderklinik Augsburg / Mutter-Kind-Zentrum Schwaben werden rund um die Uhr alle Notfälle bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter einschließlich 17 Jahre versorgt.
Insbesondere werden hier aufgenommen:
Im akuten Notfall werden hier alle pädiatrischen und kinderchirurgischen Erkrankugen behandelt. Auch Kinder und Jugendliche mit akuten Verletzungen (Kindertraumatologie) werden bis zum Alter von 15 Jahren in unserer Notaufnahme versorgt. Dazu gehören auch sogenannte D-Arzt Fälle (Schul- und Kindergartenunfälle inklusive Wegeunfälle).
Zur Versorgung stehen sowohl ein Kinderarzt als auch ein Kinderchirurg rund um die Uhr bereit.
Bei Bedarf werden die Fachärzte der Spezialkliniken des Klinikums hinzu gezogen (Augenarzt, HNO-Arzt etc.).
Im Jahr werden bei uns ca. 19.000 Patienten behandelt. Wir bemühen uns um baldmöglichste Behandlung jedes Patienten. Die Kinder und Jugendlichen werden gemäß Dringlichkeit und Schwere Ihrer Erkrankung behandelt - nicht in der Reihenfolge Ihres Ankommens. Da das Eintreffen der Patienten nicht planbar ist, kommt es leider immer wieder zu Wartezeiten, insbesondere wenn schwer Erkrankte und schwere Verletzungen behandelt werden müssen. In solchen Fällen bitten wir sie um Ihr Verständnis.
Ist eine stationäre Behandlung erforderlich, werden die Patienten in der Kinderklinik stationäre aufgenommen, auch wenn sie ggf. durch Spezialärzte aus dem Klinikum vorrangig behandelt werden.
Die Mitaufnhame eines Elternteils ist bei Kindern unter 8 Jahren kostenfrei möglich (Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse). Bei älteren Kindern muss eine medizinische Begründung durch den Kinderklinik-Arzt bescheinigt werden, damit die Mitaufnahme kostenfrei bleibt, ansonsten müssen Sie die Kosten selbst tragen - ca. 40€ pro Nacht für Übernachtung mit Vollpension.
Bitte beachten Sie, dass wir keine allgemeine kinderärztliche Sprechstunde in der Kindernotaufnahmeabhalten. Bitte wenden Sie sich bei Erkrankungen des Kindes (z.B. fieberhafte Infektionen) immer zuerst an Ihren Kinderarzt (oder Hausarzt). Dieser muss entscheiden, wie Ihr Kind weiter behandelt werden kann. Er kann entweder eine Überweisung in eine unserer Spezialsprechstunden ausstellen (unterschiedliche Wartezeiten) oder Ihr Kind stationär einweisen.
Bei Selbstvorstellung in der Notaufnahme darf eine Abklärung nur insoweit erfolgen, um zu entscheiden, ob Ihr Kind sofortiger stationärer Behandlung bedarf oder ob die weitere Behandlung im Bereich der niedergelassenen Ärzte (ggf. in Zusammenarbeit mit unseren Ermächtigungsambulanzen) erfolgen kann.
Der Krankenhausaufenthalt eines Kindes sollte immer so kurz wie möglich sein. Aus diesem Grund können wir zahlreiche Behandlungsangebote im ambulanten und tagestationären Bereich anbieten.
Unser Leistungsspektrum