Außenansicht des Zentrums für Intensivtherapie - Universitätsklinikum Augsburg

Zentrum für Intensivtherapie (ZIT)

Zentrum für Intensivtherapie am Universitätsklinikum Augsburg

Blick auf das offene Innere eines modernen, mehrstöckigen Gebäudes mit Glaswänden und Metallrahmen. Zwei Personen in grüner Arbeitskleidung sind im Hintergrund zu sehen.

Bayerns modernstes Zentrum für Intensivtherapie

Das Zentrum für Intensivtherapie (ZIT) am Universitätsklinikum Augsburg bündelt die gesamte intensivmedizinische Kompetenz des Standorts unter einem Dach. Auf einer Bruttogeschossfläche von knapp 30.000 Quadratmetern sorgt ein interdisziplinäres Team aus hochspezialisierten Pflegefachkräften und Ärzten für eine lückenlose Versorgung auf universitärem Spitzenniveau. Das Zentrum setzt neue Maßstäbe in der Intensiv- und Beatmungsmedizin sowie der Notfall- und postakuten Versorgung. 

Informationen zum Intensivzentrum

  • Gebäudestruktur: 12.900 m² Nutzfläche auf sechs Etagen – eine Dimension vergleichbar mit einem Kreiskrankenhaus
  • Bettenkapazität: Bis zu 135 Intensiv- und Intermediate Care-Betten vereint in einem Gebäude
  • Ambulante Versorgung: 41 Therapieplätze in der Interdisziplinären Systemtherapie Einheit (ISE)
  • Betreuungsschlüssel: Feste Zuständigkeiten von 1 Pflegekraft für 2 Patienten (Intensiv) bzw. 1 Pflegekraft für 3 Patienten (Intermediate Care)
  • Nähe zum Zentralgebäude: optimierte Abläufe, verkürzte Wege und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit
Blick auf den Empfangsbereich einer modernen Krankenhausstation mit einem Empfangstresen. Das Schild „STATION 3.2“ ist sichtbar, und Pflegekräfte arbeiten hinter dem Tresen.
Eine Pflegekraft zeigt auf den Bildschirm eines medizinischen Geräts, während eine weitere Pflegekraft im Hintergrund zuschaut.

Versorgung von lebensbedrohlichen Erkrankungen rund um die Uhr

Die Intensivstationen im Zentrum für Intensivtherapie im Universitätsklinikum Augsburg versorgen Patientinnen und Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder nach großen operativen Eingriffen rund um die Uhr. 

Im ZIT setzen wir auf:

Kontinuierliches Monitoring: Eine lückenlose Überwachung der Vitalparameter rund um die Uhr

Spezialisierte Fachpflege: Ein Team aus Pflegespezialisten mit Fachweiterbildungen in Onkologie, Nephrologie, Palliative Care oder Anästhesie- und Intensivpflege

Das Zentrum für Intensivtherapie ist als „Haus der kurzen Wege“ konzipiert. Diagnostik, intensivmedizinische Behandlung sowie ambulante und therapeutische Angebote sind strukturiert vernetzt. Die integrierte räumliche Organisation ermöglicht eine effiziente, hochkomplexe Patientenversorgung und stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit nachhaltig.

Im neuen Gebäude des ZIT befinden sich spezialisierte Fachbereiche, um eine zielgerichtete Behandlung zu gewährleisten:

Erdgeschoss

Das Erdgeschoss bildet die Schnittstelle zwischen stationärer Hochleistungsmedizin und spezialisierten ambulanten Angeboten. 

  • In der ISE (Interdisziplinäre Systemtherapie Einheit) werden onkologische und chronisch kranke Patientinnen und Patienten mit Infusions- und Injektionstherapien versorgt. 
  • Schmerz-Tagesklinik und -ambulanz 
  • Therapieangebote der Physio- und Ergotherapie

In diesem Bereich werden komplexe ambulante Infusions- und Systemtherapien fachübergreifend durchgeführt und durch therapeutische Angebote ergänzt.

Blick auf einen modernen Behandlungsraum mit mehreren roten Behandlungsstühlen, die ordentlich aufgereiht sind. Der Raum wirkt gut organisiert, mit minimaler Dekoration und medizinischen Geräten im Hintergrund.

1. Obergeschoss

Das 1. Obergeschoss ist der konservativen Intensivmedizin gewidmet. 

  • Konservative Intensivmedizin: Behandlung schwerer internistischer Erkrankungen, wie zum Beispiel aus den Bereichen Hämatologie, Onkologie, Nephrologie und Kardiologie.
  • Eine Intermediate Care Station (ICM) und eine Überwachungseinheit (TAVI) stellen eine konstante Überwachung in kritischeren Situationen oder nach bestimmten Eingriffen sicher, ohne dass eine klassische intensivmedizinische Betreuung erforderlich ist.

Die unmittelbare Nähe zu den weiteren Intensivbereichen schafft die Voraussetzung für flexible Versorgungsübergänge und eine enge fachübergreifende Betreuung.

Gruppenfoto von 18 Personen in grüner Arbeitskleidung, die auf einer Treppe stehen. Die Gruppe besteht aus Ärzten und Pflegekräften, die alle freundlich in die Kamera blicken.

2. Obergeschoss

Eine zentrale Rolle für die Funktionsfähigkeit des Zentrums spielt das 2. Obergeschoss.

  • Büroflächen des ärztlichen Dienstes und der Medizinischen Informationstechnik 

Diese bündeln organisatorische, digitale und informationstechnische Prozesse und sichern einen reibungslosen Betrieb der hochmodernen Infrastruktur.

Ein Arzt steht im Gespräch mit zwei Pflegekräften, die ihm aufmerksam zuhören. Alle tragen weiße Arbeitskleidung und befinden sich in einem hellen, modernen Raum.

3. Obergeschoss

Im 3. Obergeschoss sind die zentralen intensivmedizinischen Bereiche des Hauses gebündelt. 

  • Operative Intensivmedizin: Betreuung nach großen operativen Eingriffen, bei Schwerstverletzungen 
  • Neurologische Intensivmedizin und erweiterte Stroke Unit: erstmalig am Standort etabliert ermöglicht es Betreuung bei neurologischen Notfällen und akuten Schlaganfällen

Diese räumliche Zusammenführung erlaubt eine hochspezialisierte Versorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten und fördert kurze Entscheidungswege zwischen den beteiligten Fachdisziplinen.

Ein Pflegekraft hält ein medizinisches Gerät und richtet es auf ein Bett. Weitere Pflegekräfte sind im Hintergrund zu sehen.“

Untergeschoss

Im Untergeschoss: Schnelle und exzellente Diagnostik

  • Institut für Pathologie und Molekulare Diagnostik: stellt wichtige Laboruntersuchungen bereit – von der Notfalldiagnostik bis zur routinemäßigen Kontrolle von Blutwerten – und liefert damit entscheidende Informationen für Diagnose und Therapie, insbesondere in zeitkritischen Situationen.
  • Institut für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie (ITH): sorgt unter anderem für die sichere Bereitstellung von Blut und Blutprodukten und unterstützt die Behandlung bei größeren Operationen, schweren Verletzungen und auf den Intensivstationen.
  • Institut für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie (ILM): als Zentrallabor für die labordiagnostische Betreuung des Klinikums zuständig.

Diese Einrichtungen sichern rund um die Uhr die Labor- und Blutversorgung des Universitätsklinikums und sind eine wesentliche Grundlage für die intensivmedizinische Behandlung.

Eine Laborantin in weißem Laborkittel untersucht Proben unter einem Mikroskop in einem modernen Labor.
Blick auf ein Schild mit der Aufschrift „Stroke Unit 3.5“ in einem Krankenhausflur.

Im Fokus: Schlaganfall- und neurologische Intensivversorgung

Ein bedeutender medizinischer Fortschritt für die Region ist die Kombination aus erweiterter Stroke Unit und neuer Neurologischer Intensivstation. In der Stroke Unit werden Patientinnen und Patienten mit akutem Schlaganfall rund um die Uhr nach höchsten medizinischen Standards versorgt – schnell, strukturiert und interdisziplinär, denn jede Minute zählt.

Die Neurologische Intensivstation ermöglicht erstmals am Standort Augsburg die gezielte intensivmedizinische Behandlung schwerster neurologischer Erkrankungen – darunter große Hirninfarkte, Hirnblutungen, schwere epileptische Anfälle und komplexe neuroimmunologische Krankheitsbilder.

Interdisziplinäre Systemtherapie und ambulante Spitzenmedizin

Ein zentrales Element des ZIT ist die Interdisziplinäre Systemtherapie-Einheit (ISE). Als Core Facility bündelt sie komplexe ambulante Infusions- und Injektionstherapien fachübergreifend – unter anderem in Onkologie, Hämatologie, Nephrologie, Rheumatologie und Neurologie.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Schmerz-Tagesklinik, eine Schmerzambulanz sowie integrierte Physio- und Ergotherapie.

Das ZIT steht damit für einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Intensivmedizin und ambulante Hochleistungstherapien eng verzahnt sind.

Eine Gruppe von 20 medizinischen Fachkräften in weißen Arbeitskleidungen steht in einem Krankenhausflur und posiert für ein Gruppenfoto.

Verbesserte Versorgung für die Region

  • Das ZIT stärkt die Rolle des Universitätsklinikums Augsburg als führende Einrichtung in der Hochleistungsmedizin und sichert gleichzeitig die medizinische Versorgung in Schwaben.
  • Effizienzsteigerung durch Vernetzung: Die direkte Anbindung an das Zentralgebäude optimiert Arbeitsabläufe und verkürzt Wege.
  • Moderne Infrastruktur: Digitale Standards und flächendeckendes BayernWLAN sorgen für eine verbesserte Vernetzung – für Patienten und Besucher gleichermaßen.
Gruppe von medizinischen Fachkräften in grünen Klinik-Kitteln vor einem Klinikgebäude.

Karriere im Zentrum für Intensivtherapie

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Eine Gruppe von 20 Personen steht vor einem modernen Krankenhausgebäude und posiert für ein Gruppenfoto. Sie tragen unterschiedliche Kleidung, einige in medizinischer Arbeitskleidung und andere in Alltagskleidung.

ZIT Eröffnung – Ein Meilenstein in der Versorgung am Universitätsklinikum Augsburg

Leitungsteam des Zentrums für Intensivtherapie am Universitätsklinikum Augsburg

Leitungsteam Zentrumsmanagement – Kompetente Führung für höchste Versorgungsqualität

Team des Zentrums für Intensivtherapie am Universitätsklinikum Augsburg

Das Dialyse-Pflege-Team – Fachkundige Betreuung für Ihre individuelle Therapie

Kollegiale Besprechung zwischen einer leitenden Fachkraft und medizinischen Teammitgliedern im Zentrum für Intensivtherapie des Universitätsklinikums Augsburg.

Fachlicher Austausch – Zusammenarbeit für beste Patientenversorgung

Ein Pflegekraft in grüner Arbeitskleidung stellt ein medizinisches Gerät in einem Krankenhauszimmer ein. Ein Patient ist im Hintergrund zu sehen, während die Pflegekraft den Monitor des Geräts bedient.

Pflege Intensiv – Höchste Präzision und Fürsorge für unsere Patienten

Blick auf den Empfangsbereich einer modernen Krankenhausstation mit einem Empfangstresen. Das Schild „STATION 3.2“ ist sichtbar, und Pflegekräfte arbeiten hinter dem Tresen.

Einblick Station 3.2 – Modernste Ausstattung für eine exzellente Patientenversorgung

Drei medizinische Fachkräfte in weißen Kitteln unterhalten sich mit einer Patientin in einem Krankenhauszimmer.

Interdisziplinäre Systemtherapie-Einheit – Vernetzte Expertise für eine ganzheitliche Patientenversorgung

Drei Pflegekräfte in grüner Arbeitskleidung unterhalten sich an einem Empfangstresen in einem Krankenhaus.

Pflege-Stützpunkt – Engagierte Zusammenarbeit für eine optimale Patientenversorgung

Blick auf einen modernen Krankenhausflur mit einem Empfangstresen und einem leeren Bürostuhl. Der Flur ist hell und minimalistisch gestaltet.

Einblick Station 3.5 – Moderne Infrastruktur für die Stroke Unit

Ihr Weg zu uns

Alle wichtigen Informationen zu Ihrer Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier: Anreise  

Kurzzeitparken

Ganz in der Nähe des Zentrums für Intensivtherapie stehen Kurzzeitparkplätze für 30 Minuten zur Verfügung.